Isolierglas.

Isolierglas besteht aus zwei oder mehr Glasscheiben, die am Rand durch einen Abstandhalter voneinander getrennt sind. Dazwischen befindet sich eine Dampfsperre, die den Scheiben-Zwischenraum (SZR) nach aussen luftdicht abschliesst. Damit die Scheiben auch mechanisch miteinander verbunden sind, werden die Kanten zusätzlich abgedichtet. Ein Trocknungsmittel im Abstandhalter verhindert, dass sich im Zwischenraum Kondenswasser bildet. Selbst bei niedrigen Aussentemperaturen entsteht daher kein Schwitzwasser, das die Fenster erblinden lässt.
 
Zur Erhöhung der Wärmedämmeigenschaften werden die Glasoberflächen mit einem emissionsarmen Metalldampf beschichtet. Der Strahlungsaustausch zwischen den Scheiben des Isolierglases wird dadurch reduziert und es bleibt mehr Wärmeenergie im Raum.
 
Schon seit Jahren gibt es ausser dem konventionellen Isolierglas Ausführungen mit zusätzlichem Nutzen:
  • Wärmeschutz
  • Schallschutz
  • Sonnenschutz
  • Einbruchschutz (Sicherheits-Isolierglas)
 
Der technische Unterschied besteht vor allem im Aufbau. Durch speziell beschichtete Gläser und unterschiedliche Gasfüllungen lassen sich wesentliche Vorteile erzielen. Insbesondere der Wärmedurchgangskoeffizient konnte dank moderner Mehrscheiben-Isolierverglasungen gegenüber den älteren Konstruktionen signifikant gesenkt werden.